Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr am Freitag zum Streik aufgerufen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die rund 90 000 Beschäftigten im kommunalen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Bei der Tarifrunde geht es der Gewerkschaft vor allem um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Zu den Kernforderungen gehören Entlastungselemente wie die Verkürzung der Wochenarbeitszeit, Erhöhung des Urlaubsanspruches oder auch zusätzliche Entlastungstage für Schicht- und Nachtarbeit. Die Beschäftigten der kreiseigenen MBB GmbH nehmen an diesem Ausstand allerdings nicht teil, erklärt Mirko Peter. Der MBB-Geschäftsführer nennt auch den Grund dafür. „Wir konnten bereits im Mai 2023 sowohl einen neuen Hausmanteltarifvertrag als auch einen neuen Vergütungstarifvertrag verhandeln und abschließen.“
ÖPNV in Meiningen MBB bietet Lösungen statt Streik
Erik Hande 31.01.2024 - 14:00 Uhr