Als die Bilder eines Nicolás Maduro in Handschellen Anfang des Jahres um die Welt gingen, jubelten Millionen von Venezolanern. Einer der brutalsten Despoten war auf dem Weg in ein New Yorker Gefängnis, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll. Viele Menschen träumten von Neuwahlen und einem Neuanfang. Von dieser Wunschvorstellung ist heute nicht mehr viel übrig. Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez, die lange Jahre Maduros schwere Menschenrechtsverletzungen unterstützte, hat sich inzwischen mit dem ehemaligen Todfeind USA arrangiert. Viele Venezolaner sind angesichts dieser Entwicklung fassungslos.
Öl-Vertrag mit Caracas Dieser Deal ist schmutzig
Tobias Käufer 31.08.2026 - 11:12 Uhr