Wenn der dick ins Erbsstroh eingepackte Lichtmessbär durchs Dorf wackelt, wird seine Ankunft durch Geschepper auf dem Backblech und durch Musik angekündigt. Viele Jahre hat Wilmar Abt dafür Akkordeon gespielt und ist mit Erbsbär, Bärenführer und Gefolge durch die Straßen gezogen. In diesem Jahr gab’s eine Überraschung: Nicht nur einen Musikanten, sondern zwei – und die nicht zu Fuß, sondern mobil. Quad-Fahrer Hartmut Reder schnappte sich zwischendurch beim Stopp auch gern die Teufelsgeige und Frank Scheidler stieß ins Jagdhorn. Lautstark sangen nicht nur die vier. Gesungen wurde auch den Häusern, mit dem Gefolge und am Ende mit den Gästen vorm Katzbachhaus mit. Was da so ertönte? Von Stimmungsliedern aller Art bis zu Evergreens war alles dabei und brachte die Lichtmess so richtig in Schwung. Selbst der Bär tanzte im Takt – und ließ in den Straßen wieder einiges an abgefallenem Erbsstroh zurück. Wer ihn suchte: Immer der Spur nach!
Oberkatz Handgemachtes – da steppt der Erbsbär
Iris Friedrich 08.02.2026 - 17:38 Uhr