Vierzehn Tage sind mittlerweile vergangen, als Christian Schmidt von einer Reise erzählt, von der er bis heute noch nicht richtig zurückgekehrt scheint. „Selbst jetzt arbeitet es noch im Kopf“, sagt Schmidt. Er beschreibt das erste Bild, das er im Flüchtlingslager Korczowa sieht, einem Dorf an der polnisch-ukrainischen Grenze, rund 70 Kilometer westlich von Lwiw: Drei kleine Kinder, die ein paar Schlappen tragen, Strumpfhosen und Jacken. Eines von ihnen hält ein dreckiges, zerrissenes Stofftier in der Hand. „Das treibt mir jetzt noch die Tränen die Augen“, sagt Christian Schmidt.
Oberhof hilft der Ukraine 39 Stunden, die prägen fürs Leben
Karsten Tischer 06.05.2022 - 22:38 Uhr