Als sich die Medaillengewinner des Verfolgungsrennens längst beglückwünscht hatten, bog Philipp Horn mit kräftigen Doppelstockschüben ein auf die Zielgerade und ersprintete Rang 17. Immerhin verbesserte sich der Thüringer am Sonntag nach dem komplett verpatzten Sprint gleich um 27 Plätze. Damit sorgte er für den einzigen Lichtblick der am Wochenende komplett enttäuschendem Männer-Riege. 19 von 20 Treffern und nur eine Strafrunde waren die Grundlage für die achtbeste Einzelleistung. 24 Stunden zuvor im Sprint musste Horn gleich viermal links abbiegen und 600 Extra-Meter absolvieren.