Nougatstadt Schmalkalden Fünf Namen für das neue Lädchen

Schmalkalden stimmt ab. Wie soll das neue Geschäft in der Mohrengasse 2 heißen? Aus 150 Vorschlägen stehen fünf zur Auswahl.

Eröffnung am 1. April. Susanne Weisheit (zweite von links) leitet das Lädchen. Links Beigeordneter Christoph Zimmermann, rechts Bürgermeister Thomas Kaminski, zweite von rechts Viba-Geschäftsführerin Corinna Wartenberg. Foto: Michael Bauroth

Die Namensfindung rückt näher: Für das neue Lädchen in der Schmalkalder Innenstadt stehen nun fünf Favoriten fest. Aus mehr als 150 eingereichten Vorschlägen hat die Stadtverwaltung eine Vorauswahl getroffen – jetzt sind erneut die Bürgerinnen und Bürger gefragt.

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Zur Abstimmung stehen die Namen „Schief & Lecker“, „Heimatinsel“, „Schmalkalder Allerlei“, „Süße Ecke“ und „SchmaLädchen“. Bis zum 22. Mai kann über verschiedene Kanäle abgestimmt werden: über Instagram, TikTok, insuedthüringen.de sowie per E-Mail an laedchen@schmalkalden.de. Der Name mit den meisten Stimmen wird noch am selben Tag offiziell verkündet.

Große Resonanz und viel Kreativität

Die Beteiligung an der Namenssuche war bemerkenswert hoch. Insgesamt rund 150 Vorschläge sind aus der Bevölkerung eingegangen – ein deutliches Zeichen dafür, wie groß das Interesse am neuen Geschäft in der Mohrengasse 2 ist, sagt Schmalkaldens erster Beigeordneter Christoph Zimmermann.

Dabei zeigte sich vor allem eines: die Kreativität der Schmalkalderinnen und Schmalkalder. Viele Einsendungen spielten mit Begriffen wie Heimat, Genuss und Regionalität. Vorschläge wie „Herzstücke“, „HeimatGold“, „Heimatlädchen“ oder „Heimatliebe“ machten deutlich, wie stark die Verbundenheit zur Region in den Ideen verankert ist.

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Viba Nougat darf in dem Geschäft nicht fehlen. Foto: Michael Bauroth

Auch humorvolle und originelle Wortspiele waren dabei – ein Umstand, der die Auswahl für die Verantwortlichen nicht gerade einfacher gemacht haben dürfte.

Bürgerbeteiligung als bewusstes Konzept

Die Namenssuche ist Teil eines größeren Ansatzes: Die Stadt Schmalkalden möchte ihre Einwohner aktiv in die Entwicklung ihrer Stadt einbeziehen. Das Lädchen soll nicht nur ein Geschäft sein, sondern auch ein Ort, mit dem sich die Menschen identifizieren.

Neuer Anfang in der ehemaligen „Trauminsel“

Das Lädchen befindet sich in prominenter Lage: in den Räumen der ehemaligen „Trauminsel“. Das kleine Fachwerkhaus zählt zu den bekanntesten Orten der Schmalkalder Altstadt und war über viele Jahre hinweg ein beliebtes Geschäft für Tee, Kaffee und Geschenkartikel. Seit dem 1. April betreibt die Tourist-Information dort den Thüringer Waldshop. Verkäuferin Susanne Weisheit hat das Sortiment seit der Eröffnung kontinuierlich erweitert und aufgebaut.

Im Fokus stehen Produkte aus der Region. Damit soll das Lädchen sowohl für Einheimische als auch für Besucher ein attraktiver Anlaufpunkt sein – ein Ort, der die Vielfalt und Qualität regionaler Artikel sichtbar macht.

Baustein für die Innenstadtentwicklung

Das Projekt ist zugleich Teil einer langfristigen Strategie. Schmalkalden arbeitet daran, seine Innenstadt zu stärken und neue Impulse für den Einzelhandel zu setzen. Der Shop gilt zudem als ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur ersten Nougatstadt Deutschlands.