Notfall Drei Segelflieger landen neben der A73

Am Abend müssen drei Segelflieger neben der A73 Suhl-Nürnberg notlanden. Doch die Piloten kommen glimpflich davon.

Einer der drei neben der A73 notgelandeten Segelflieger. Foto: News5/Ferdinand Merzbach

Um kurz vor 18 Uhr gingen mehrere Notrufe ein, ein Segelflieger ist neben der A73 Suhl-Nürnberg nahe der Abfahrt Buttenheim bei Bamberg in ein Feld gestürzt. Umgehend wurden die umliegenden Feuerwehren sowie der Rettungsdienst alarmiert. Vor Ort entwickelte sich die Lage dann etwas dynamischer als erwartet. In einem Radius von etwa 600 Meter kamen gleich drei Segelflieger runter. 

Der erste Flieger konnte wenige Meter neben der A73 auf einem Feld sicher landen. Der 58-jährige Pilot blieb unverletzt und auch der Segler blieb unbeschädigt.. 

Der zweite Flieger überquerte noch eine Kreisstraße, ehe er ebenfalls auf einer Wiese sicher aufsetzte. Der Pilot blieb ebenfalls unverletzt. 

Etwas rabiater war die Landung eines 21-jährigen Piloten einige hundert Meter weiter südlich. Der junge Pilot hat beim Aufsetzen auf das Feld zu viel Tempo drauf, überquerte noch einen Feldweg und krachte anschließend mit dem Flieger in eine Böschung. 10.000 Euro Sachschaden sind die Folgen dieser Notlandung. Der 21-jährige Pilot blieb aber ebenfalls unverletzt. 

Alle drei Segler sind Teilnehmer der aktuell stattfindenden deutschen Segelflugmeisterschaft die gerade bei Burg Feuerstein ganz in der Nähe stattfindet. Als Ursache dieses ungewöhnlichen Vorfall könnte ein plötzlicher Abriss der Thermik verantwortlich sein.