Wer schwer verletzt und krank ist, weiß die Notaufnahme im Suhler Klinikum als Anlaufstelle. Zwischen 80 und 150 Patientinnen und Patienten werden hier täglich behandelt. Tendenz steigend. An Feier- und Brückentagen, an Wochenenden und an den Mittwochnachmittagen wird die Notaufnahme am intensivsten angefahren – vom Rettungsdienst, der Patienten mit schweren Verletzungen und Erkrankungen einliefert, aber auch von den Patienten selbst (beziehungsweise von deren Angehörigen), die ein akutes gesundheitliches Problem haben. Viele der letztgenannten würden ja auch einen Facharzt aufsuchen, wenn es den in der Nähe gäbe und er einen Termin bekäme. Aber die ambulante Versorgung ist es zunehmend schlechter bestellt und es wird nicht besser, wenn in den nächsten Jahren weitere Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen.