Was mussten sich die Nordischen Kombinierer im Thüringer Wald alles anhören, weil sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges der Weltspitze weit hinterherhinkten. Einer, der das mit geändert hat, war Karl-Heinz Luck. Am 28. Januar 1945 in Unterschönau geboren startete der Nordische Kombinierer vom SC Motor Zella-Mehlis ab Mitte der 1960er Jahre durch: 1963 DDR-Jugendmeister in Goldlauter-Heidersbach sowohl in der Kombination als auch im Spezialsprunglauf. 1966, mit 21, Berufung ins WM-Team von Oslo. 1968 erste Teilnahme an den Olympischen Spielen und damit Beendigung der langen Durststrecke für die hiesigen Kombinierer. Karl-Heinz Luck führte sie peu à peu mit in die Weltspitze.