Braunschweig - Der Prozess wegen Geldautomatensprengungen mit einer Beute von mehr einer Million Euro ist am Montag kurz nach dem Auftakt für mehrere Stunden unterbrochen worden. Die Beteiligten am Landgericht Braunschweig einigten sich auf Verständigungsgespräche zum weiteren Verfahrensablauf. Die 32 und 27 Jahre alten Angeklagten müssen sich für insgesamt 16 Taten in mehreren Ländern verantworten, darunter auch in Burg und Zerbst (Sachsen-Anhalt) sowie Eisenach (Thüringen). Zwischen November 2018 und März 2020 sollen sie schwerpunktmäßig in Niedersachsen unter anderem in Banken in Braunschweig, Gifhorn, Goslar und Wolfenbüttel zugeschlagen haben.