Einen Jahresüberschuss von knapp 74.000 Euro – ein Rückgang im Vorjahresvergleich um rund eine viertel Mio. Euro – erwirtschaftete die kommunale Wärmeversorgungsgesellschaft (WVN) im Jahr 2024. Im Dezember-Stadtrat stellte Ansgar Scherf die diesbezügliche Bilanz vor. Dabei bestätigte der Geschäftsführer, was in der Tischvorlage bereits herausgearbeitet wurde: Ohne einen Investitionszuschuss der öffentlichen Hand über 165.000 Euro hätten die Stadtwerke ein Fehlbetrag zu verzeichnen gehabt. So aber wurden die ausgereichten Mittel nicht etwa über einen Sonderposten abgegrenzt sondern vielmehr „erfolgswirksam vereinnahmt“. Dies sei sehr wohl zulässig, betonte Scherf in Reaktion auf entsprechend kritische Nachfrage im Stadtrat.