Träbes - Traumhaft am Geba-Berg gelegen, lässt es sich im Bergdörfchen Träbes gut leben. 50 Einwohner fühlen sich hier, in einer der kleinsten Ortschaften des Landkreises und einem der kleinsten Meininger Ortsteile, zu Hause. Wanderer und Motorradfahrer rasten in Träbes auf halber Strecke zur Hohen Geba, ansonsten ist es eher still im Dorf. Mit der Eingemeindung in die Kreisstadt hat sich für die Träbeser nicht viel verändert. Auch ihr Friedhof blieb ihnen erhalten. Umgeben von viel Grün ist der kleine Gottesacker am Ortsrand ein friedvolles Fleckchen Erde. Blühender, gepflegter Grabschmuck auf den Urnen- und Erdbestattungsgräbern zeigt schon von Weitem, wo die verstorbenen Träbeser der letzten Jahrzehnte ihre letzte Ruhe fanden. Viele Gräber sind es freilich nicht. Für das etwas abgelegene Bergdörfchen aber gehört ihr Friedhof zur Identität. Deshalb gibt es ihn auch nach der Eingemeindung weiterhin. Die Zeit bleibt natürlich auch hier nicht stehen. Wie überall haben sich auch bei den Träbesern die Bedürfnisse hinsichtlich der Bestattungsformen geändert. Dazu gehören die pflegeleichteren halbanonymen Grabstätten auf der Grünen Wiese. Die waren ursprünglich nicht vorgesehen, doch macht das die nun geltende neue Meininger Friedhofssatzung möglich. „Es war ein Wunsch der Träbeser, ein solches Grabfeld anzulegen, den wir gern erfüllen“, sagt Ortsteilbürgermeister Jens Töpfer.