Sie ist eine sinnliche Kombination aus Literatur und Küche – jene Mischung aus Märchenwelt mit Scheherazade, Aladdin oder Ali Baba, Düften, Gewürzen und Aromen sowie opulenter Gastfreundschaft, die orientalisches Essen verspricht und es zu einem wahren Erlebnis macht. Diesem Anspruch stellt sich Nawar Al Hussein. Der 27-jährige Syrer eröffnet in den einige Zeit leer stehenden Gastronomieräumen Pfarrstraße 3 in Suhl ein orientalisches Restaurant. „1001 Nacht“ – der Name, den der 2015 als sogenannter „Unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber“, kurz Uma, nach Suhl gekommene junge Mann seinem Restaurant gegeben hat, ist für ihn Programm. „Ich möchte meine Gäste den Zauber aus 1001 Nacht und die warme Atmosphäre unserer Gastfreundschaft spüren lassen und ihre Gaumen mit traditionellen Spezialitäten kitzeln“, sagt der frisch gebackene Gastronom.