Berlin - Der 1948 geborene Schauspieler Edgar Selge verarbeitet das Tagebuch eines Jungen, der im Jahr 1942 mit nur 16 Jahren unter deutscher Belagerung in der russischen Metropole Leningrad (heute St. Petersburg) verhungert ist. Wie spiegelt sich die Geschichte eines Opfers deutscher Gewalt im Zweiten Weltkrieg im Leben eines Nachgeborenen?