Die Freude ist allenthalben spürbar an diesem letzten Oktobersonntag beim Gottesdienst in der Suhler Hauptkirche: Die Stadt hat wieder einen evangelischen Pfarrer. Seit dem Weggang von Catherine Heckert, die im März mit ihrem Mann auf die Nordseeinsel Pellworm umzog, musste die Suhler Kirchgemeinde ohne einen Geistlichen auskommen. Eine harte Belastungsprobe, der sich die Ehrenamtlichen des Gemeindekirchenrates um Marko Müller, aber auch die vertretungsweise eingesprungenen Pfarrer des Kirchenkreises Henneberger land um Superintendentin Beate Marwede stellen mussten. Denn trotz der Ausschreibungen – neben der vollen Suhler Pfarrstelle I, zu der auch Heinrichs gehört, ist in Suhl eine weitere halbe Pfarrstelle zu besetzen – fand sich bisher kein Interessent.