Zuwachse nur bei wenigen konventionellen Sorten
Unter den herkömmlichen Weißweinsorten hätten 2025 in der Anbaufläche in nennenswertem Umfang nur der Chardonnay (um 102 auf 3.152 Hektar) und der Sauvignon Blanc zugelegt (um 40 auf 2.094 Hektar). Bei den roten Rebsorten stieg demnach der Merlot-Anbau gegen den Trend - um 18 auf 981 Hektar.
Ein Prozent weniger Weinberge in Deutschland
Die gesamte Rebfläche in Deutschland sei 2025 um ein Prozent auf rund 102.000 Hektar zurückgegangen, zitierte Büscher aus der Statistik. Diese Anbaufläche entspreche dem Niveau des Jahres 2007. Spitzenjahr war 1994 mit 106.000 Hektar Rebfläche.
Weißwein- und Rotweinrebfläche geschrumpft
Rote Sorten waren mit einem Minus von 791 Hektar etwas stärker vom Rückgang der Fläche betroffen als Weißweine (minus 539 Hektar). Sie machten rund 70 Prozent des Weinbaus in Deutschland aus und würden auch mehr getrunken.
Saale-Unstrut mit leichtem Flächenzuwachs
Innerhalb der 13 Anbaugebiete nahm die Rebfläche in Württemberg (minus 485 Hektar) und in Baden (minus 312 Hektar) am stärksten ab, wie Büscher sagte. Größere Flächenrückgänge verzeichneten zudem die Mosel (minus 158 Hektar) und die Pfalz (minus 147 Hektar). Die Winzerinnen und Winzer an Saale-Unstrut bewirtschafteten dagegen mit 868 Hektar 10 Hektar Weinberge mehr als im Vorjahr.