Keine Klimarettung ohne Windkraft und genügend Leitungen, die den Strom verteilen: Das dürfte weltweit inzwischen zum Standardwissen gehören angesichts der bedenklichen Ausmaße der Erderwärmung und der leidigen Abhängigkeit von Gas und Öl. Daher ist es kein Wunder und auch kein großes Problem, dass die Betreiber ihre Stromnetze etwas dichter knüpfen, und zwar auch im ländlichen Südthüringen. Aber haben die Strom-Unternehmen wirklich gelernt, mit berechtigten Bedenken der betroffenen Bürger auf Augenhöhe umzugehen und mit so offenen Karten wie möglich zu spielen? Also so zu agieren, wie es sich in einer Demokratie gehört? Leider kann man darauf nicht uneingeschränkt mit Ja antworten.