Neue Partnerschaft VfB Suhl wirbt für den Thüringer Wald

Der Volleyball-Champion und der Regionalverbund Thüringer Wald besiegeln eine Partnerschaft. Beide Seiten profitieren davon.

László Hollosy, Roosa Laakkonen, Antonia Sturm und Alexander Mantlik (von links) besiegeln die neue Partnerschaft. Foto: Regionalverbund Thüringer Wald

Im Sport spricht man gerne von einer Win-Win-Situation. Die am Donnerstag frisch besiegelte Partnerschaft zwischen dem VfB Suhl und dem Regionalverbund Thüringer Wald ist bestes Beispiel hierfür. „Die Verzahnung zwischen Tourismus und Sport praktizieren nun zwei in der Region starke Marken, national sowie international“, betont Alexander Mantlik, Geschäftsführer und Präsident des Volleyball-Doublesiegers. Antonia Sturm, Geschäftsführerin des in Suhl ansässigen Regionalverbunds, bekräftigt dies: „Bei Identität und Image beider Seiten gibt es viele Gemeinsamkeiten, und mit der Partnerschaft nehmen wir zusammen jetzt neuen Fahrtwind auf.“

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Erstmals richtig sichtbar wird die Kooperation beim Volleyball-Supercup zwischen Meister und Pokalsieger VfB Suhl und Vizemeister Dresdner SC am 3. Oktober (17.15 Uhr) in Coburg. Hier tritt die Destinationsmanagementorganisation als Namensgeber der Veranstaltung auf. „Die Strahlkraft dieser Partie, die live im Fernsehen übertragen wird, ist natürlich immens und damit eine perfekte Möglichkeit zur Werbung“, ordnete VfB-Vizepräsident Ulf Greiser ein.

Der Thüringer-Wald-Supercup, dessen Namensrechte der VfB als Gastgeber verhandeln durfte, könnte laut Sturm der Beginn einer längeren Zusammenarbeit sein. Vorerst ist der Vertrag auf eine Saison fixiert. „Für uns ist das die Chance, Menschen über den Sport für die Region zu begeistern und den Thüringer Wald einem überregionalen Publikum zu präsentieren“, ergänzt Sturm. VfB-Boss Mantlik bedankte sich in diesem Zusammenhang für die zuverlässige Unterstützung seitens der Thüringer Landesregierung und ihrer Partner.

Die Kooperation geht über klassische Sponsoringmaßnahmen hinaus. Geplant sind unter anderem gemeinsame Content-Formate, die den Thüringer Wald aus der persönlichen Perspektive der Spielerinnen erlebbar machen. „Unsere Spielerinnen kommen aus vielen Ländern. Aber hier in Suhl finden sie eine Heimat – und genau diese Heimat wollen wir gemeinsam mit dem Thüringer Wald sichtbar machen“, sagt Mantlik.

Gemeinsam am Ball: Der VfB Suhl und der Regionalverbund Thüringer Wald. Foto: Regionalverbund Thüringer Wald

Auch für die Spielerinnen macht die Partnerschaft die Verbindung zu ihrer Wahlheimat sichtbar. Kapitänin Roosa Laakkonen lebt und trainiert seit 2022 in Suhl und kennt die Region inzwischen aus eigener Erfahrung. „Für mich ist Suhl längst mehr als der Ort, an dem ich Volleyball spiele. Ich habe hier viele Orte und Menschen kennengelernt, die mir das Gefühl geben, zu Hause zu sein. Den Thüringer Wald nun als Teil unserer gemeinsamen Geschichte zu zeigen, finde ich besonders schön“, so die 31-jährige Finnin.