Meiningen - Im Leben vieler Menschen kommt ihnen eine bemerkenswerte Rolle zu, auch wenn sich das entscheidende Zusammentreffen nur auf etwa ein halbes Stündchen beschränkt: den Standesbeamten. Von ihnen begleitet, beginnt für die gut frisierten, festlich gekleideten, innerlich aufgewühlten Paare ein bedeutender neuer Lebensabschnitt. In diesen emotionalen Momenten dabei sein zu dürfen, das macht den Beruf so besonders. Auch für Mary Bohn aus Oepfershausen. Seit dem 1. November leitet sie das Meininger Standesamt, das sich in letzter Zeit personell verändert hat. Zum 1. Juli vergangenen Jahres wechselte die langjährige leitende Meininger Standesbeamtin Carmen Denker-Landgraf ins Standesamt ihrer Heimatstadt Wasungen. Bei Mary Bohn war es genau umgekehrt. Sie kam vor drei Jahren aus der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen – Amt Sand ins Meininger Rathaus und bewarb sich nach mehreren Zwischenstationen nun auf die freie Stelle im Standesamt.
Neue Chefin Das Standesamt ist wieder vollzählig
Antje Kanzler 14.01.2022 - 20:53 Uhr