Als vor zwanzig Jahren der beliebte hiesige Wanderweg, der von der Ortschaft Leimbach zur Ausflugsgaststätte Hundskopf führt, asphaltiert wurde, pflanzte man als Ausgleichsmaßnahme für die versiegelte Fläche Bäume. Ein Bürger der Gemeinde erkannte jedoch frühzeitig, dass dies für ein funktionierendes Ökosystem nicht ausreichend sei. Er spendete im Jahr 2012 eine größere Summe für den gezielten Ankauf und die Pflanzung von heimischen Sträuchern – das schreibt Naturschützerin Jana Kampf. Sie analysiert eine nach ihrer Sicht prekäre ökologische Situation und formuliert einen Appell.