Revierförsterin Carolina Bertz erklärte die Stockwerke des Waldes: im Keller die Wurzeln, im Erdgeschoss das Moos, dann die Krautschicht in der ersten Geschoss und die Strauchschicht in der zweiten Etage. Das Dach darüber bildet die Baumschicht. Abseits des Weges, der am ehemaligen Schießstand auf dem Drachenberg zum Schulwald des Gymnasiums führt, stand sie mit den Sechstklässlern. „Der Baum, vor dem du stehst, das ist eine Buche. Die hat eine glatte Rinde“, rief sie einer Schülerin zu. Zum Unterricht ohne Schulbank, ohne iPad oder digitale Tafel, waren die Sechstklässler am Dienstag in ihren Schulwald gelaufen. Die Ranzen befanden sich derweil an einer Station abgestellt. An dem Vormittag waren vor allem alle Sinne gefragt und das Ausprobieren stand im Mittelpunkt dieses MNT-Unterrichts. Mensch, Natur, Technik – diese Begriffe stehen in der Abkürzung. Später mündet dieses Unterrichtsfach in der siebten Klasse in die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik.
Naturnaher Unterricht Mit dem Ranzen in den Wald
Erik Hande 27.03.2025 - 08:00 Uhr