Erst ist es ein ungewöhnliches Geräusch, wenig später ein Schatten, der auf dem Schnee in die endlose Dunkelheit hineinrutscht … Dann nichts. Dann Stille. Dann Gewissheit. Die Gewissheit, dass gerade auf tausenden Metern Höhe das Schlimmstmögliche geschah. Es war Günter Jung, Bergsteiger, 64 Jahre alt. Ein Mann aus Schmalkalden, der am steilen Hang am Nanga Parbat in Pakistan, dem Schicksalsberg der Deutschen, ungebremst in den vermeintlichen Tod rutscht. Die Welt dreht sich weiter.
Tragödie am Nanga Parbat Ein Schmalkalder bleibt für immer im Eis
Maximilian Simon 01.07.2025 - 06:00 Uhr