Dieser Tage haben die Jungen und Mädchen der Ilmenauer Naturschutzjugend (Naju) im Schortetal nach Frühlingsboten und deren verschiedenen Lebensräumen Ausschau gehalten, teilt Petra Szigarski, die Leiterin der Naju-Gruppe Ilmenau, mit. Die Kinder fanden Buschwindröschen, Milzkraut, Scharbockskraut und Pestwurz und erfuhren mehr über die Pflanzen, die teilweise als Heilpflanzen gelten. Die Wasseramsel jagte über die plätschernde Schorte und in den noch kahlen Ästen der Bäume sangen Stare und Amseln, riefen Kleiber, Grünspecht und viele andere mehr. Auch in diesem Jahr hatte die Naturschutzjugend-Gruppe bereits Anfang März, mithilfe von Erwachsenen alle ihre Nistkästen im Schortetal kontrolliert, gereinigt und repariert und so für die kommende Brutsaison klargemacht, schreibt Petra Szigarski weiter. An ausgesuchten Stellen seien Haselmauskästen aufgehängt worden. Der inzwischen seltene gewordene nachtaktive Kletterkünstler und Langschläfer baut seine kunstvollen faustgroßen Nester in Sträuchern und niedrigen Bäumen. Gern zieht er in Nistkästen ein. Ein spezieller Haselmauskasten dürfte ihm da entgegenkommen.
Naju Ilmenau Junge Naturschützer entdecken Frühlingsboten im Schortetal
Redaktion 16.04.2025 - 10:00 Uhr