Die Garden würdigten Naini als langjährigen Kommandeur, der mehr als vier Jahrzehnte im Dienst der islamischen Revolution gestanden habe. Israels Militär bezeichnete ihn als "wichtigsten Propagandisten" der Revolutionsgarden, der Terroranschläge gegen den Staat Israel gefördert habe. Die israelische Armee erneuerte ihre Drohung, sie werde weiterhin gegen Kommandeure und wichtige Vertreter der iranischen Führung vorgehen.
Israel greift auch wieder in Syrien an
Israels Armee griff eigenen Angaben zufolge in der Nacht zum Freitag nach neuer Gewalt im Nachbarland Syrien Ziele der dortigen Regierung an. Das israelische Militär sprach von Attacken auf drusische Zivilisten in Suwaida. Israel werde nicht zulassen, dass Syriens Führung im Schatten des Iran-Kriegs gegen die Drusen vorgehe. "Falls nötig, werden wir mit noch größerer Härte zuschlagen", sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien meldete am Freitag erneut Gewalt zwischen Angehörigen der drusischen Minderheit und sunnitischen Stammesgruppen. Letztere würden in der Region von der syrischen Führung unterstützt. Wie viele Opfer es bei den jüngsten Angriffen und Kämpfen seit Montag gegeben habe, sei noch unklar.
Bereits im Juli 2025 war es in Suwaida zu heftigen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Drusen und sunnitischen Stammesgruppen gekommen. Israel bombardierte auch damals Ziele in Syrien, um laut eigenen Angaben die Drusen zu schützen. Seit dem 20. Juli gilt offiziell eine Waffenruhe. Die syrische Beobachtungsstelle sprach nun von Verstößen gegen das Abkommen.