Nachlesen zum Geschehen in Oberhof Biathlon-Weltcup von A bis Z

Viele Zuschauer, jede Menge Helfer und Shuttlebusse ohne Ende: Es ist immer wieder erstaunlich, was die Wintersportveranstaltung am Rennsteig für Nebengeräusche mit sich bringt.

Ohne sie geht gar nichts: Pro Tag sind bis zu 700 Ehrenamtler im Weltcup-Einsatz gewesen. Foto: imago/Sascha Fromm

Der Biathlon-Weltcup in Oberhof ist nicht nur sportlich ein Großereignis, sondern auch logistisch. Wir haben ein paar Fakten zur Veranstaltung zusammengetragen, die für die Südthüringer Region von herausgehobener Bedeutung ist.

Nach der Werbung weiterlesen

Akkreditierung: Für den Biathlon-Weltcup in Oberhof wurden 2535 Akkreditierungen ausgestellt, darunter 272 für Medienschaffende und 495 für die Mannschaften.

Einschaltquote: Den Männer-Sprint verfolgten 1,2 Millionen Zuschauer in der ARD, den Sprint der Frauen 2,15 Millionen. Bei den Wettkämpfen am Samstag schalteten 3,14 Millionen (Verfolgung Männer) beziehungsweise 3,79 Millionen (Staffel Frauen) ein. Die Staffel der Männer lockte 3,5 Millionen vor die Mattscheibe, bei der Verfolgung der Frauen waren es 3,9 Millionen Fans.

Helfer: Dem Organisationskomitee standen rund 720 Freiwillige zur Seite. Folgende Einsätze wurden registriert: 178 Ehrenamtliche am 5. Januar, 206 am 6. Januar, 305 am 7. Januar, 615 am 8. Januar, 659 am 9. Januar, 696 am 10. Januar und 658 am 11. Januar. Der mit 16 Jahren jüngste Helfer war als Ordner in der Arena aktiv. Der älteste Ehrenamtler ist 87 Jahre alt und arbeitete auf einem P+R-Parkplatz. Die längste Anreise (569 Kilometer) hatte ein Schweizer Helfer.

Logistik: Es wurden um die 2200 Kubikmeter Schnee aus der Arena abtransportiert, ein Großteil davon stammte von den Tribünen. 108 Funktionscontainer sind aufgestellt worden, 72 davon im Team-Areal. Weitere 33 Container wurden für das Hüttendorf, das Rahmenprogramm und die Ordner verwendet. Es standen 22 WC-Container und 20 mobile Toilettenkabinen parat.

Verkehr: Durchschnittlich sind 82 Shuttlebusse zwischen den P+R-Parkplätzen in Ohrdruf, Steinbach-Hallenberg, Suhl-Nord und Zella-Mehlis sowie der Stadt Oberhof und der Arena eingesetzt gewesen. Am Samstag rollten sogar 94 Shuttlebusse, hinzu gesellten sich 46 Reisebusse. Am Wochenende kamen im Schnitt 2100 Fans mit dem Zug in Zella-Mehlis an. Um den Transport von Athleten, Medienvertretern, Organisatoren und VIPs sicherzustellen, waren 37 Kleintransporter im Einsatz.

Zuschauer: Insgesamt besuchten 49.700 Fans den Weltcup – 10.200 am Donnerstag, 20.500 am Samstag (ausverkauft), 19.000 am Sonntag.