Knapp anderthalb Jahre nachdem ein 16-Jähriger bei Waldarbeiten zwischen Steinach und Blechhammer zu Tode kam, sind die behördlichen Ermittlungen zu den Hintergründen teilweise abgeschlossen. Dass es sich um einen Unfall handelte, stand zwar schon kurz nach dem Geschehen kurz vorm Pfingstwochenende 2023 fest. Doch ließen die Umstände damals aufmerken. Der Jugendliche gehörte zu einer Gruppe rumänischer Arbeiter, die weit im Gelände verstreut Borkenkäfer-Bäume fällten. Vom eigentlichen Zeitpunkt des Unglücks bekamen die Kollegen des Opfers daher gar nichts mit. Als sein Fehlen schließlich auffiel, kam jede Hilfe zu spät. Den Mitgliedern der alarmierten Bergwachtbereitschaft Scheibe-Alsbach blieb es in den Nachtstunden des 26. Mai nur noch überlassen, den Leichnam aus einem Steilhang zu bergen, gut 300 Meter entfernt von der nächsten Forststraße. Dem Vernehmen nach trug der Tote noch die Funkfernsteuerung einer tonnenschweren Rückemaschine bei sich.
Nachgehakt Tödlicher Unfall mit vielen Fragezeichen
Andreas Beer 25.09.2024 - 13:36 Uhr