Nach vier Monaten Bauzeit Endlich wieder freie Fahrt am Obertunk

Vertreter von Stadt und Baufirmen schnitten das Band durch. Foto: Berit Richter

Arnstadts größte Straßenbaustelle ist seit Freitagmittag wieder für den Verkehr freigegeben. Die Stadt hat dort fast eine Million Euro investiert.

Arnstadt - Kaum war das symbolische Band durchgeschnitten, die Sperrschilder weggeräumt, da rollte Freitagmittag auch schon der Verkehr über den Kreuzungsbereich Elxlebener Weg/Dammweg/St.-Florian-Straße/Am Obertunk. Exakt vier Monate war dieser wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen gesperrt gewesen, hatten die innerstädtischen, häufig staugeplagten Umleitungen Anliegern wie Arnstadt-Besuchern viel Geduld abverlangt.

„Ich kann mich nur bei allen Bürgern für die Geduld bedanken“, sagte Bürgermeister Frank Spilling. Exakt vier Monate dauerten die Bauarbeiten, die am 17. Mai begannen und jetzt mit nur einer Woche Verspätung abgeschlossen werden konnten. Rund 300 Meter Straße kamen nicht nur einfach so in die Kur, sie mussten vor allem dafür fit gemacht werden, dass künftig bei Einsätzen der Feuerwehr Verkehrsführung und -fluss reibungslos funktionieren können. So wurden neue Ampeln installiert, die auf eine Feuerwehralarmierung mit veränderter Ampelphase reagieren können, um den Kameraden ein schnelles Einrücken ins Gerätehaus zu ermöglichen. Auch eine Extra-Linksabbiegespur auf den Parkplatz des Gerätehauses wurde geschaffen und ein Rechtsabbieger-Bypass an der Kreuzung, die dafür erweitert werden musste, gelegt.

Alles in allem hat die Stadt rund eine Million Euro aus Eigenmitteln investiert. Auch die Umgebung wie Gehwege wurden gestaltet, dort dann auch ein Bereich für Radfahrer gekennzeichnet. In den Elxlebener Weg verlegt wurde die Bushaltestelle vor dem Friedhof. Sie bekommt demnächst noch ein neues Wartehäuschen.

Zudem will die Stadt noch einen Radweg zwischen Gerätehaus und Kunstrasenplatz anlegen. Die Mittel dafür seien bereits eingestellt, so Spilling. Er rechne mit Baubeginn im November. Damit soll verhindert werden, dass Radfahrer unmittelbar am Gerätehaus vorbeifahren müssen und in Gefahr geraten.

 

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