Erfurt - An den Thüringer Schulen wird es nicht zu Corona-Massenimpfungen von Kindern und Jugendlichen kommen. Gegen Überlegungen der Landesregierung, dort viele junge Menschen gegen Covid-19 zu impfen, habe es bei Vertretern von Lehrern und Ärzten während des Kinder-Impfgipfel am Mittwoch erhebliche Vorbehalte gegeben, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums am Donnerstag in Erfurt. Diese Vorbehalte nehme die Landesregierung ernst. Impfungen an Schulen seien zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen. „Aber die Priorität für solche Impfungen wird auf den Impfstellen und in den Praxen von Kinderärzten liegen“, sagte der Sprecher. Nur dort, wo „die Schulgemeinschaft das ausdrücklich möchte“ werde es den Einsatz von mobilen Impfteams geben.
Nach Treffen mit Ärzten und Lehrern Impfen an Schulen soll die Ausnahme bleiben
Sebastian Haak 27.05.2021 - 13:44 Uhr