Philipp Bursian aus Weimar ist der Mann hinter der Initiative „Straßenkreuze“. Diese will erneut die scharfe Kurve auf der Landstraße zwischen Kaltensundheim und Aschenhausen besuchen, in der am 1. Juni das furchtbare Unglück passiert war. Schon kurz darauf waren Bursian sowie Teammitglieder hier gewesen. Er ist wie die meisten seiner Mitstreiter ausgebildeter Trauerbegleiter, berichtet er, und traf sich hier nach dem Unfall mit Nachbarn und Freunden der Gestorbenen. Man sei „gezielt dorthin gefahren“, erzählt der 38-jährige Lagerist, um gemeinsam zu gedenken und anderen Menschen Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Trauer zu geben.
Nach Tragödie in der Rhön Trauertreff an der Unfallstelle geplant
Iris Friedrich 11.06.2026 - 15:30 Uhr