Nach der Wahl Südthüringer CDU-Kreisverband fordert Laschet-Rücktritt

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet gibt eine Pressekonferenz nach den Gremiensitzungen der Partei nach der Bundestagswahl. Foto: Michael Kappeler/dpa Foto: dpa

Nach der Klatsche bei der Bundestagswahl rumort es in der CDU. Jetzt fordert auch der Kreisverband Schmalkalden-Meiningen Rücktritte und eine personelle Erneuerung.

Meiningen - Für den Rücktritt von CDU-Chef Armin Laschet und der Bundesspitze hat sich die CDU im Kreis Schmalkalden-Meiningen ausgesprochen. Man müsse das Ergebnis der Bundestagswahl „mit aller Demut zur Kenntnis nehmen“, teilte Kreischef Ralf Liebaug am Dienstag nach einer Sitzung des Kreisvorstandes vom Vorabend mit: „Der Parteivorsitzende und der gesamte Vorstand sollten den Weg frei machen für die notwendige personelle und inhaltliche Erneuerung der Union.“

In seiner Erklärung fordert der Kreisvorstand „endlich wieder ein klares Profil mit Ecken und Kanten“ für die Partei: „Die Menschen wollen wieder wissen, wofür die Union steht und was sie bekommen, wenn sie die Union wählen.“ Schließlich habe das Wahlergebnis ja gezeigt, dass die Union von den Wählern keinen Auftrag zur Bildung einer Regierung bekommen habe.

Der Kreisverband Schmalkalden-Meiningen bringt für die personelle Neuaufstellung auch einen konkreten Namen ins Spiel: Man würde „es sehr begrüßen, wenn Friedrich Merz die führende Rolle in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion übernehmen würde“.

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