Auf die neue Herausforderung freut er sich, sagt Jan Engel, den eine deutliche Mehrheit jetzt bei der Stichwahl in Kaltenwestheim zu ihrem Ortsteilbürgermeister wählte. Er hatte sich ebenso wenig wie der zweite Stichwahlkandidat Reimund Schäfer um das Amt beworben. Schäfer hatte im Vorfeld auch schon erklärt, er werde es im Falle des Falles nicht annehmen. Die Kaltenwestheimer vertrauten auf Jan Engel, der nun sagt: „Man wächst mit seinen Aufgaben und ich mag es eigentlich, wenn man gefordert wird.“ Kaltenwestheim wollte „ungern ohne Bürgermeister dastehen“, wusste er und hatte sich also schon im Vorfeld Gedanken gemacht. Am Ende entschied er sich, das Amt anzunehmen – wohl wissend, dass er bei Vorgänger Harald Heim immer Rat und Hilfe findet, „Denn vieles wird völlig neu sein für mich.“ Der 31-jährige Kaltenwestheimer arbeitet bei tegut in Michelsrombach, ist Teamleiter im Supply-Chain-Management. „Das heißt, ich kümmere mich um Lieferketten, um die Analyse und Optimierung von Abläufen“, erklärt Jan Engel. Er hat ein Duales Studium bei Winkhaus absolviert und war vor fünf Jahren zu tegut gewechselt. Der neue Ortsteilbürgermeister ist ledig und ungebunden, ist 2. Vorsitzender im Sportverein und Trainer einer B-Junioren-Mannschaft. Im Ortsteilrat arbeitete er bereits seit 2019 mit. Als im Dorf das Thema Versorgung akut wurde, bemühte er sich hier auch mit um eine Dorfladen-Lösung, für die es bisher aber noch keinen Erfolg gab.
Nach der Stichwahl in Klings Sieger muss noch nachdenken
Iris Friedrich 10.06.2024 - 17:10 Uhr