Nach den Oberhofer Festspielen Biathlon-Staffel ohne Voigt

Nach den Festspielen von Oberhof zieht der Biathlon-Tross weiter ins bayerische Ruhpolding. Die deutsche Frauen-Staffel hat etwas gutzumachen.

Vanessa Voigt im Oberhofer Staffelrennen. Foto: dpa/Martin Schutt

Nach der Enttäuschung von Oberhof mit Staffel-Platz fünf wollen die deutschen Biathletinnen zum Auftakt des zweiten Heim-Weltcups in Ruhpolding Wiedergutmachung betreiben. Janina Hettich-Walz, Sophia Schneider, Franziska Preuß und Hanna Kebinger greifen am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) an. Nicht dabei ist diesmal die angeschlagene Vanessa Voigt. Die Oberhoferin hatte sich bei ihren Heimrennen in der Verfolgung nach einem Sturz eine Fingerverletzung an der linken Hand zugezogen. Sie soll am Freitag im Sprint wieder starten.

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In Oberhof hatten sich die DSV-Athletinnen nach drei Strafrunden und insgesamt 15 Nachladern mit Platz fünf zufriedengeben müssen. Der Rückstand auf die siegreichen Französinnen betrug über vier Minuten. „Wir können es gleich wiedergutmachen. Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen und Aggressivität auf die Strecke bringen. Dann werden wir die anderen unter Druck setzen“, sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling.

Generell gelte es, noch am Selbstverständnis in den direkten Duellen zu arbeiten. Die norwegischen Männer oder die französischen Frauen sagten sich: ‚Ich mache das zu 100 Prozent. Das schaffe ich’“, erklärte Bitterling. Beim deutschen Team sei es „hin und wieder mal dieses ‚schaun mehr mal’. Grundsätzlich tritt die deutsche Mannschaft wieder mit hohen Zielen an. Bitterling: „Wenn es in dem einen oder anderen Wettkampf fürs Podium reicht, sind wir happy. Einen Sieg nehmen wir genauso mit.“