Die Feuerwehrleute, die am Dienstag zu dem Großeinsatz ins A 71-Center gerufen wurden, weil hier eine unbekannte Substanz zu Atemwegsreizungen und Hustenanfällen geführt hatte, hatten wohl den richtigen Riecher. Wie Sebastian Renner, Einsatzleiter der Zella-Mehliser Feuerwehr, sagte, habe man noch vor Ort gebeten, die Proben, die von einer verdächtigen Substanz auf der Herrentoilette genommen wurden, zur Analyse direkt ans Landeskriminalamt zu schicken. Tatsächlich aber landete das zu analysierende Material erst einmal im Schmalkalden-Meininger Gesundheitsamt – und das konnte damit wenig anfangen. „Da bei der Substanz eine chemische und keine medizinisch-biologische Analyse angezeigt war, wird die Probe nun im Labor des Landeskriminalamtes im Auftrag der Suhler Kriminalpolizei analysiert“, sagte Landratsamts-Sprecher Christopher Eichler am Donnerstag.