Sonneberg - Das Happy End eines unerwarteten „Ausflugs“ zeichnet sich noch für diesen Wochenbeginn ab. Wie Robert Wieland, bei Regiomed zuständig für die Senioreneinrichtungen im südthüringisch-oberfränkischen Klinikverbund, am Montag im Zuge einer Telefonschalte mit Journalisten bekannt gab, hat am 14. Juni die Rückkehr der Bewohner des Seniorenzentrums Oerlsdorf ihren Auftakt genommen. Die Aktion soll bis 15. Juni abgeschlossen sein. Die Umstände des Auszugs sind zuletzt am 17. April Gegenstand der Berichterstattung gewesen. So waren zu diesem Zeitpunkt in der Summe 22 Corona-Ansteckungen – sechs unter Senioren und 16 beim Personal – bestätigt. Aufgrund der massiven Belegschaftsausfälle, infolge von Erkrankung oder Quarantäne-Auflagen traf es gleich 21 der 25 Beschäftigten, galt es die weitere Betreuung der Bewohner abzusichern. Dies war nicht mehr durch Abordnungen von Fachkräften möglich, äußerte Regiomed seinerzeit. Stattdessen wurden die Oerlsdorfer verteilt auf andere Einrichtungen im kommunalen Gesundheitskonzern, so das „Hildburghäuser Land“, „Am weißen Berg“ in Schleusingen, das „Wohnen im Alter“ in Sonneberg und die „Bertelsdorfer Höhe“ in Coburg.
Nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim Nur 14 Bewohner kehren zurück nach Oerlsdorf
Andreas Beer 14.06.2021 - 19:13 Uhr