Nach Bundestagswahl Schipanski schließt Bürgerbüros

Tankred Schipanski. Foto: arifoto UG/ari (Michael Reichel)

Tankred Schipanski schließt seine Bürgerbüros in Ilmenau und Gotha.

Ilmenau - Nachdem der bisherige CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski bei der Bundestagswahl am 26. September sein Direktmandat an den AfD-Konkurrenten Marcus Bühl verloren hat und auch über die Landesliste nicht mehr in den Bundestag einziehen konnte, schließt er nun seine Bürgerbüros in Ilmenau und in Gotha. Darüber informierte Schipanski am Donnerstag in einer Mitteilung.

„Es war mir eine Freude und Ehre die letzten zwölf Jahre meine Heimat im Deutschen Bundestag vertreten zu dürfen. Nun findet meine Abgeordnetentätigkeit ein Ende und damit auch die Bürgerbüros, in welchen meine Mitarbeiter und ich über die vergangenen Jahre viele Anliegen der Menschen vor Ort aufgenommen und die Arbeit im Wahlkreis organisiert haben“, so Schipanski. Als aktiver Wahlkreisabgeordneter sei er der Bitte der Konrad-Adenauer-Stiftung nachgekommen, einen Großteil seiner Unterlagen zur Archivierung zur Verfügung zu stellen.

„Als CDU Ilm-Kreis sind wir weiterhin vor Ort vertreten und für alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ansprechbar. Auch persönlich werde ich unserer Heimat und der CDU als Vorsitzender der CDU Ilm-Kreis, Vorsitzender des Landesfachausschusses Kultur und Medien der CDU Thüringen und als Vorsitzender des Netzwerks Digitalisierung der CDU Deutschlands, erhalten bleiben“, kündigte Schipanski an.

Der Ilmenauer CDU-Politiker war bei der Bundestagswahl von 29 Prozent im Jahr 2017 auf 18,4 Prozent abgestürzt. Er landete damit hinter Marcus Bühl (AfD) und Michael C. Müller (SPD) nur auf Platz 3. Auf der Thüringer Landesliste war Schipanski auf Platz 5 gesetzt. Aufgrund des schlechten Zweitstimmenergebnisses der CDU zogen über die Liste allerdings nur die auf den Plätzen 1 und 2 gesetzten Christian Hirte und Antje Tillmann aus Thüringen erneut in den Bundestag ein.

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