Der Angriff auf einen Studenten in Ilmenau am Pfingstmontag hat hohe Wellen geschlagen. Wie berichtet, hatte eine Gruppe junger Männer im Alter von 17 bis 22 Jahren Ahmad Raed blutig geschlagen, nachdem dieser einen anderen vor der vermeintlichen Schläger-Truppe schützen wollte. Der Student hatte die Geschichte in den sozialen Medien geteilt. In der Bevölkerung und speziell unter den Studierenden – denn auch auf dem Campus war die Gruppe häufiger kriminell aktiv – kocht die Stimmung seither mehr und mehr hoch – weil man sich unsicher fühlt und alleine gelassen. „Muss erst etwas Schlimmes passieren?“ „Muss erst ein Mensch sterben?“ und andere inhaltlich ähnliche Fragen richten besorgte Bürger in Richtung Politik und Justiz. Sie fordern die Verantwortlichen auf, zu handeln: „Ich hoffe, da passiert was von Seiten der Polizei und dem Bürgermeister! Kann ja wohl nicht sein, dass eine bekannte Truppe immer wieder frei kommt! Unternehmen Sie endlich etwas!“, oder „Soweit hätte es aber niemals kommen dürfen, dass die Angreifer nach unzähligen, extrem brutalen Straftaten unbehelligt weiter machen können. Das kann sich niemand mehr erklären“, lauten Kommentare unter dem Beitrag Raeds.