Nach 1:3 gegen Schwerin VfB Suhl muss ins Entscheidungsspiel

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Nach dem überraschenden Sieg im ersten Spiel am Mittwoch haben die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl das zweite Spiel der "best-of-three"-Serie des Playoff-Viertelfinales gegen den Schweriner SC mit 1:3 (23:25, 25:15, 25:16, 25:18) verloren.

Schwerin - In der Schweriner Palmberg-Arena gewannnen die Suhlerinnen den engen ersten Satz, nachdem sie zur ersten technischen Auszeit noch mit drei Punkten (15:18) zurückgelegen hatten.

An der Suhler Seitenlinie wurde VfB-Cheftrainer Laszlo Hollosy von seinem Co Lukasz Marciniak vertreten, nachdem er am Mittwoch seine dritte Rote Karte der Saison gesehen hatte und nach den Regeln der Volleyball-Bundesliga für ein Spiel gesperrt war.

Nach dem ersten Satz schafften es die Suhlerinnen aber nicht mehr mit dem gleichen Druck zu agieren, produzierten zu viele einfache Fehler und schafften es zu selten, das schnelle Spiel über die Mitte einzusetzen. Zwar setzte Angreiferin Danielle Harbin, die im ersten Spiel noch sagenhafte 33 Punkte für den VfB gemacht hatte, einige Nadelstiche, insgesamt konnte die US-Amerikanerin aber nicht die entscheidenden Akzente setzen. Auf der anderen Seite setzten die im Vergleich zum Mittwoch verbesserten Aufschläge die Suhler Annahme unter Druck.

"Schwerin hat heute deutlich besser gespielt als wir, das muss man so anerkennen", sagte VfB-Libera Elisa Lohmann nach dem Spiel. "Wir haben nach dem ersten Satz zu viele Fehler gemacht - auch weil es Schwerin gelungen ist, unser Spiel zu knacken." SSC-Trainer Felix Koslowski meinte:  "Wir waren zu Beginn der Partie zu zögerlich und haben dann aber im zweiten Satz den Kampf angenommen und aggressiv gespielt. Wir haben unsere Chance auf’s Halbfinale gewahrt und werden morgen versuchen, nochmal genauso aufzutreten.“ Am Sonntag kommt es an gleicher Stelle zum Entscheidungsspiel um den Einzug ins Finale. Anpfiff ist um 18 Uhr.

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