Musiker in der Pandemie „Ich glaube, die Leute dürsten“

Von  

Wolfgang Mischi spielt Solohorn in der Meininger Hofkapelle. Seit einem halben Jahr schweigt das Orchester. Wer fit bleiben will, müsse eine Strategie haben, sagt der Musiker.

Solohornist Wolfgang Mischi im Probenraum der Meininger Hofkapelle.Foto: Michael Reichel

Beethoven“, sagt Wolfgang Mischi. Das war der Tag, an dem sie alle noch einmal zusammen spielten. Ein Tag im Dezember. Ein Tag, an dem Kameras und Mikrofone auf die Hofkapelle gerichtet waren. Das Theater ließ das Konzert aufnehmen und als Video-Stream ins Netz stellen. Beethoven für alle, wo doch Beethoven für einige nicht mehr möglich war, der Pandemie wegen. Ein knappes halbes Jahr ist das jetzt her. „Seit dem war nix“, sagt Wolfgang Mischi. Sie telefonieren miteinander. Hin und wieder sehen sich einige Musiker zufällig in der Stadt. Aber die Gemeinschaft, der Klangkörper, hat sich aufgelöst.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit einem iS+ Zugang auf insuedthueringen.de

Region News