Museum Kloster Veßra Stillstand für die Kunst? Nicht in Kloster Veßra

Wird erneut Ausstellungsort: Das Museum Kloster Veßra. Foto: /Bastian Frank

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra möchte Kunstschaffenden der Region eine Plattform bieten und in einer Sonderausstellung ihre Werke zeigen. Eine Jury wählt aus allen Bewerbern zehn aus.

Kloster Veßra - Corona und Lockdown – Stillstand für die Kunst? Sicher nicht, denn die meisten Kunstschaffenden sind auch in der Pandemie aktiv und kreativ und leben ihre Kunst, ist sie doch Lebensader und Hoffnungsgeberin. Ihre Kunst der Öffentlichkeit zeigen, blieb vielen Künstlern in den vergangenen zwei Jahren verwehrt.

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra möchte zehn Kunstschaffenden aus dem Süden Thüringens die Gelegenheit geben, ihre unter den besonderen Bedingungen der Pandemie entstandenen Kunstwerke in der Sonderausstellung „Noch da! Kunst in Zeiten von Corona“ auszustellen.

Willkommen sind Werke der bildenden und angewandten Kunst wie Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik und Digital Art. Mit einer Projektskizze, die drei bis fünf Objekte enthält, können sich Interessierte beim Hennebergischen Museum Kloster Veßra bis zum 16. Januar postalisch oder per E-Mail bewerben. Die Projektskizze sollte sowohl Fotos zu den Objekten als auch eine genaue Objektbezeichnung mit Genre, Technik, Material und Maßen beinhalten. Ansprechpartnerin für alle Fragen der Ausstellungsplanung ist die Kuratorin Christine Hartung (Hennebergisches Museum Kloster Veßra, Anger 35, 98660 Kloster Veßra; E-Mail: christine.hartung@museumklostervessra.de). Weitere Informationen zur Bewerbung und zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf der Homepage des Museums.

Ein Gremium bestehend aus Kunst- und Kulturschaffenden (unter anderem ein Vorstandsmitglied des Verbandes Bildender Künstler Thüringen, ein Kulturredakteur) wählt aus den Zusendungen zehn Künstler aus. In Abhängigkeit von der Größe der einzelnen Kunstwerke können mehrere Kunstwerke einer Bewerberin oder eines Bewerbers im Kunstraum ausgestellt werden.

Die ausstellenden Künstler erhalten eine Aufwandsentschädigung beziehungsweise eine Versicherungspauschale von 250 Euro. Die Gestaltung der Exposition vor Ort, die Gesamtbeschriftung der Schau und die Bewerbung in den Sozialen Medien übernimmt das Museum. Bei der Vernissage und an den Wochenenden besteht für die Kunstschaffenden die Möglichkeit, sich selbst und ihre Werke vorzustellen und weitere Kunstobjekte zu verkaufen.

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