Peter Möller ist als Kind quasi zweisprachig aufgewachsen – nicht mit Deutsch und Englisch oder gar noch einer anderen Fremdsprache, sondern mit Hochdeutsch und Mundart. Das war vor 57 Jahren in seinem Heimatort Zillbach eher die Ausnahme. „Im Doaf honse fast all platt geschwatzt“, erzählt er. Das bedeutete: Alle redeten „platt“ und pflegten damit die Mundart, die überall präsent war – seine Mutter und die ganze Verwandtschaft und Nachbarschaft natürlich auch. Sein Vater aber redete Hochdeutsch. Warum das so war, weiß Möller nicht. Dabei kam der Vater aus Geisa – also aus der Rhön.