München Messerangriff in München: Verdacht auf „muslimfeindliche Gesinnung“

red/

Nach einem Messerangriff in München, bei dem zwei Männer verletzt wurden, hat die Generalstaatsanwaltschaft München die Ermittlungen übernommen. Der Verdacht: Hasskriminalität.

In München ist es zu einem Messerangriff gekommen (Symbolbild). Foto: dpa-Zentra/Klaus-Dietmar Gabbert

Nach dem Messerangriff in München mit zwei Verletzten hat die Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen einen 40-Jährigen eingeleitet. Der Verdacht auf Hasskriminalität stehe im Raum, heißt es in einer Mitteilung. „Hinweise deuten darauf hin, dass die Tat aus einer muslimfeindlichen Gesinnung heraus begangen wurde.“

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Am Dienstagnachmittag soll der Deutsche in der Nähe des Pasinger Bahnhofs einen 18- und einen 25-jährigen Mann „ohne erkennbaren Anlass“ mit einem Messer angegriffen haben. Beide Opfer erlitten Verletzungen im Oberkörper- und Halsbereich. Während der 18-Jährige das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnte, befindet sich der 25-Jährige weiterhin stationär in Behandlung. Seine Verletzungen seien jedoch nicht lebensbedrohlich.