Wer mit dem Mountainbike erfolgreich unterwegs sein möchte, muss über seine Grenzen gehen können. Noch dazu, wenn er im „normalen Leben“ einer anspruchsvollen Arbeit nachgeht und sein Geld nicht als Profisportler verdient. Eine 40-Stunden-Woche als Fliesenleger sowie Teamleiter plus zehn bis 16 Stunden Training, um mit dem Mountainbike national und international das Niveau mitzubestimmen, gehören zum wöchentlichen Pensum des 44-jährigen Bad Salzungers Kevin Dohl. Dazu absolvierte der Radsportler seit Mitte März bis dato dreizehn Wettkämpfe. In der Summe heißt das, jedes dritte Wochenende einen Wettkampf auf höchstem Niveau zu bestreiten. Nicht selten ist dies mit einem großen zeitlichen und auch finanziellen Aufwand verbunden. Allein ist das nicht zu schaffen. Unterstützt wird Kevin Dohl bei seinen Wettkämpfen von seiner Familie mit der 15-jährigen Tochter Emely und seiner Freundin, die kein Rennen verpassen. Auch sein Bruder Matthias begleitet den Bad Salzunger auf einigen seiner Stationen. Dabei ist auch er nicht nur als Tourist unterwegs, sondern im Feld der Mountainbiker.