Im Prozess um den Mord in Sonneberg am Landgericht Meiningen ist die Beweisaufnahme mit weiteren Zeugenaussagen fortgesetzt worden. Unmittelbar, nachdem im vergangenen Mai ein 63-jähriger Mann ermordet in seiner Wohnung in Sonneberg gefunden worden war, hatte die Kripo eine Beamtin mit Fährtenhund und einen Beamten mit Leichenhund hinzugezogen, weil die Frau, die mit dem Mann zusammengewohnt hatte, spurlos verschwunden war. Der Fährtenhund, berichtet seine Hundeführerin, sei, dem Geruch eines Schuhs der Frau folgend, zum Bahnhof gelaufen, habe erst auf einem Gleis die Suche beendet. Es stellte sich heraus, dass die Frau, noch in der Nacht, als ihr Gefährte starb, im Zug in ihre Heimat Ungarn zurückgekehrt war. Die 22-Jährige ist jetzt wegen Mordes angeklagt und hat gestanden, den Mann im Streit mit einem Küchenmesser attackiert zu haben.
Mord in Sonneberg Die Suche mit den Hunden
Redaktion 03.03.2026 - 06:00 Uhr