Unmittelbar vor Abschluss des Prozesses am Landgericht Meiningen, es soll plädiert werden, erklärt der Verteidiger des Mannes, der wegen Mordes und anderer Straftaten angeklagt ist, der 38-Jährige sei jetzt doch bereit, sich von dem bisher vehement abgelehnten psychiatrischen Sachverständigen begutachten zu lassen. Um die Chance nicht zu riskieren, sagt der Rechtsanwalt, eine Therapie, die er „unbedingt“ wolle, machen zu können. Der Psychiater hatte die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt mit Verweis auf nicht vorhandene Erfolgsaussichten und auf eine unheilbare dissoziale Persönlichkeitsstörung des vielfach wegen Gewaltstraftaten vorbestraften Angeklagten nicht empfohlen.
Mord in Eisenach Ein Mann macht sich „zum Herrn über Leben und Tod“
Redaktion 06.02.2026 - 20:14 Uhr