Mobilität der Zukunft Schlüssel für die Wasserstoffforschung

Das Wasserstoff-Institut richtet sich in Sonneberg ein. Hier wird an der Zukunft von Antrieben geforscht, die nicht auf massive Batterietechnik setzt.

Schlüsselübergabe für die Büroräume der IHK Südthüringen an das HySON: Tobias Wätzel, wissenschaftlicher Leiter des HySON-Institutes, Sonnebergs Bürgermeister Heiko Voigt, IHK-Präsident Peter Traut, HySON-Institutsdirektor Ulrich Palzer, IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Pieterwas sowie Markus Bogoczek, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Sonneberg und Geschäftsführer der metalution GmbH Foto: /Tobias Langner

Sonneberg - Die offizielle Übergabe der Büroräume durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen an das „HySON – Institut für Angewandte Wasserstoffforschung“ ging am Freitag über die Bühne. Innerhalb des letzten halben Jahres wurden in der IHK-Niederlassung in Sonneberg Arbeits- und Seminarräume sowie ein Besprechungsraum für das Institut modernisiert.

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Seit der Gründung des HySON – Instituts für Angewandte Wasserstoffforschung im Februar dieses Jahres hat die Wasserstoffforschung in Sonneberg immens an Fahrt gewonnen. An mehreren innovativen Projekten wird bereits geforscht.

„Umso mehr freut es uns, nun die neu gestaltete Büroeinheit in unserer Sonneberger Niederlassung offiziell an die Institutsvertreter übergeben zu können“, so IHK-Präsident Peter Traut am Tag des offiziellen Einzugs.

„Damit besitzt die HySON – Institut für angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg gGmbH jetzt die geeignete Ausgangsbasis, um der regionale Ansprechpartner für Wasserstoffnutzungen und Wasserstofftechnologien zu sein, sowohl für die Industrie als auch für die Kommunen“, meint Institutsdirektor Ulrich Palzer. Während der etwa sechsmonatigen Umbauphase wurden sowohl zwei Seminarräume zu Büroarbeitsplätzen umgebaut, als auch ein Besprechungsraum renoviert. Des Weiteren wurden neue Sanitärbereiche geschaffen und eine Küchenzeile installiert. Die Neugestaltung des Eingangsbereichs und des Foyers runden die Maßnahme ab. Die in sich abgeschlossene Büroeinheit mit eigenem Computer-Netzwerk bietet in der aktuellen Ausgestaltung Platz für bis zu zwölf Mitarbeiter.

Die Umbaukosten beliefen sich auf etwa 270 000 Euro. Die Raumgestaltung kann jederzeit durch eine eingebaute Trennwandlösung an sich verändernde Bedingungen und einen flexiblen Platzbedarf angepasst werden. Eine notwendig werdende Drittverwendung der Einheit wird somit erheblich erleichtert. Das IHK-Gebäude dient als Sitz des Forschungsinstitutes bis zu seinem Umzug in ein eigenes Gebäude. Der Spatenstich für die Neuerrichtung in der Sonneberger Dammstraße ist am 27. August erfolgt.

„Der reibungslose Anlauf der wissenschaftlichen Arbeiten, welche perspektivisch in einer Steigerung der Wertschöpfung der regionalen Wirtschaft in Verbindung mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen münden und die Attraktivität des Wirtschaftsraumes Südthüringen steigern, ist somit sichergestellt“, ergänzt Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen.