Mitten im Zentrum Trusetaler Baustelle wühlt Bürger auf

Baustelle in der Eisensteinstraße. Foto: privat

Im Rathaus häufen sich die Beschwerden wegen der Umleitungen im Zuge des Sammlerbaus in der Eisensteinstraße. Der Bürgermeister bittet um Geduld. Im November ist eineEntspannung in Sicht.

Brotterode-Trusetal - Anrufe, Mails und Zurufe bei Begegnungen auf der Straße: Mitarbeiter der Stadtverwaltung Brotterode-Trusetal werden mit Meinungsbekundungen und Verbesserungsvorschlägen zugeschüttet. Den Einwohnern geht es dabei um die Buddelei in der längsten Straße der Stadt, die Betroffene aufwühlt. „Ich kann die Leute verstehen“, sagte Bürgermeister Kay Goßmann. „Aber wird sind froh, dass dieses seit vielen Jahren geplante Projekt nun umgesetzt wird. Der erste Abschnitt Eisensteinstraße dauert nun ja nicht mehr so lange.“ Dass in dieser Woche mehr Wirbel einsetzte, hängt mit der seit Montag veränderten innerörtlichen Umleitung zusammen. Die Einmündungen Stadtberg und Lange Gasse müssen voraussichtlich drei Wochen gesperrt werden, ein Befahren der Eisensteinstraße ist nicht möglich. „Da wird eine tiefe Grube gegraben, es geht sehr beengt zu“, sagte Bürgermeister Kay Goßmann. „Da können wir keine Ampel aufstellen, das haben wir geprüft.“ Die Umleitungen seien innerörtliche, und nur für die Einwohnerschaft gedacht und auch nur für Personenwagen, nicht für Großfahrzeuge. Die Fahrzeit verlängert sich um wenige Minuten.

Dennoch haben etliche Trusetaler, die im Ort arbeiten und in dem betroffenen Abschnitt wohnen, ihre Probleme. Etwa Anlieger des Stadtberges, die ihren Arbeitsort vor Augen haben und sich auf eine Ortsrundfahrt durch verwinkelte Gassen begeben. Die Umleitung führt zunächst über die Waldhausstraße. Dabei ist ein 200 Meter langer Schotterweg zu passieren, der jetzt Einbahnstraße ist. Auch wer aus dem Ortszentrum kommt und in die Eisenstraße will, fährt dort entlang (Nentershäuser Straße, Karl-Marx- Straße, Kirchgasse, Lindenstraße, Rosenthal, Karrn, Schäferweg).

Die Umleitung aus der Eisensteinstraße in Richtung Ortsmitte führt weiterhin über den Märzenkopf.

Aktuell kann in der Eisensteinstraße keine Ampel aufgestellt werden, aber künftig wird da wohl eine stehen. Und zwar an der Engstelle, wo es bislang im Begegnungsverkehr recht knapp war. Die Stadt ist deswegen mehrfach beim Baulastträger, dem Landesamt für Bau und Verkehr, vorstellig geworden. Nach einigem Hin und Her hat die Straßenbaubehörde zu erkennen gegeben, dass sie sich nicht dagegen stellen wird, wenn es auch die Verkehrsbehörde so wünschte.

 

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