Den Augen der Landwirtschafts- und Umweltbehörden soll nichts entgehen: Was auf den Hof der Agrargenossenschaft Reichenhausen geliefert wird und den Betrieb wieder verlässt, muss in eine Datenbank eingegeben werden. Das ist nicht nur hier in dem Rhöner Unternehmen so. Düngemittel, Futter, Rinder oder Saatgut werden eingekauft und müssen akribisch aufgelistet werden. Getreide, Milch, Raps oder Kälber, die verkauft werden, ebenso. „Stoffstrombilanz“ heißt das Ganze, zu dem landwirtschaftliche Betriebe verpflichtet sind. Unterm Strich wird so unter anderem erfasst, wie viel Stickstoff und Phosphor quasi rein- und auch wieder rausgehen – damit soll ermittelt werden, wie umweltfreundlich die Landwirte arbeiten.
Mit Bürokratie gegen Nitratwerte Bauern: „Eine sinnlose Beschäftigung“
Birgitt Schunk 25.03.2025 - 06:00 Uhr