Milz - Wer ein Jahr zuvor an Ort und Stelle gewesen ist, der mag es kaum glauben: Von der Brandkatastrophe in der Silvesternacht von 2018 zu 2019 im Steinweg in Milz gibt es keine Spuren mehr. Statt eines ausgebrannten, zweistöckigen Hauses, von dem laut Gutachten nur noch der Keller im Rohbau verwendbar war, steht dort seit Dezember 2019 ein schmucker, einstöckiger, altersgerechter Bau mit fast identischer Grundflächengröße von etwa 150 Quadratmetern und einer Holzkonstruktion als tragendes Gerüst. "Wir haben ein neues Haus, das ist wichtig", sagt Silvio Supp und drückt seine Frau Stefanie an sich, "aber es war ein schlimmes Jahr". Eines, in dem zum Großbrand, den nach Polizeiangaben ein auf der Terrasse explodierter Gasofen ausgelöst hatte, mehrere weitere Schicksalsschläge im familiären Umfeld kamen. "Das hat unsere psychische Verfassung immer wieder zusätzlich strapaziert", sagt Supp.