Bodo der Erste, diese Bezeichnung würde Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, obwohl Linkspolitiker, vermutlich sogar schmeicheln. Wäre er König, hätte er auch schon ein Schloss. Denn 2018 ließ der Freistaat den Besitzer von Schloss Reinhardsbrunn – den in London lebenden Sohn eines Duma-Abgeordneten der Putin-Partei Einiges Russland – enteignen, weil der für das Kulturdenkmal keine Kopeke ausgab und es dem Verfall durch Wetter und Vandalismus preisgab. Seit 2021 ist die Enteignung rechtskräftig – bundesweit die bisher einzig erfolgreiche in so einem Fall.
Millionen für Sanierung Reinhardsbrunn bald für Besucher offen
Eike Kellermann 13.06.2024 - 18:32 Uhr