Im Dauerstreit darum, wer die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen zahlt, bewegt sich die Landesregierung auf die Kommunen zu. Denen geht das aktuelle Angebot des Freistaats trotzdem nicht weit genug. Die vom Land angebotenen Erhöhungen der Pauschalen seien aus Sicht jedenfalls seiner Kommune nach wie vor nicht ausreichend, sagte ein Sprecher des Landkreises Schmalkalden-Meiningen am Montag unserer Zeitung. Die grundsätzliche Kritik der Landrätin von Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser, aus dem Februar an den entsprechenden Plänen habe weiterhin Bestand. „Es braucht eigentlich höhere Pauschalen und auch Investitionspauschalen für die Landkreise, damit sie auch selbst agieren können“, sagte der Sprecher. Zudem würden durch die aktuellen Überlegungen der Landesregierung die Landkreise gegenüber den kreisfreien Städten benachteiligt. Das sei nicht zu akzeptieren. Vergleichbares hatte Greiser bereits im Februar gesagt.